Flip Chart: Priorisierung

Häufig geht es um das Thema der Priorisierung. In einem Meeting, einem Workshop oder in einer Retrospektive hat man Themen/Punkte gesammelt, die ein einem nächste Prozessschritt zu priorisieren sind. Es gibt zahlreiche Methoden, die einen Moderator helfen, zielgerichtet eine Priorisierung durchzuführen. Doch auf diese ich hier nicht eingehen. Inhalt dieses Artikels ist die Darstellung der priorisierten Ideen auf einer Flip Chart und die Möglichkeit, diese Priorisierung ad hoc ändern zu können/zu wollen.

Als Beispiel dient eine Situation aus meinem Arbeitsalltag, bei der es darum ging, am Ende vier Ideen zu definieren, die im Anschluss an das Meeting in einen nächste Prozessschritt überführt werden sollen. Die Teilnehmer hatten im Vorfeld zu dem Meeting die Ideen bereits priorisiert, sodass es schon eine erste Priorisierung der Ideen gab.

Als Vorbereitung habe ich hierzu eine Flip Chart vorbereitet, die Platz gibt für genau vier Ideen. Jede Idee wird durch einen Bilderrahmen symbolisiert. Innerhalb des Bilderrahmens wurde ein Klarsichtmäppchen angeklebt, bei dem vorgängig der Streifen mit der Lochung entfernt wurde. So gab es vier Bilderrahmen, in die seitlich die Top-Ideen eingefügt werden konnten.

Im Rahmen des Meetings wurden dann alle Ideen durch Teilnehmer diskutiert. Wurde aufgrund der Diskussion eine neue Idee zur Top-Idee erkoren, so wurde diese Situation dann „real-time“ an der Flip Chart nachgeführt. Dies war einfach möglich, indem der Zettel mit der neuen Idee in die entsprechende Klarsichthülle geschoben wurde, anstelle der nun veralteten Top-Idee. Was wiederum zu neuen spannenden Diskussionen führte.

Anmerkung:

Eine solche Flip Chart lässt sich in den verschiedensten Situation zur Anwendung bringen, wenn es darum geht, Entscheide herbeizuführen, resp. sie zu visualisieren.

So kann gerade auch in Retrospektiven diese Flip Chart zur Anwendung gebracht werden, wenn es in der Phase „Define Action“ darum geht, Massnahmen zu definieren, die sich aus der Retrospektive ergeben. 

Je nach Situation füllt man die vier Klarsichthüllten mit mit maximal vier Massnahmen, oder nutzt noch weitere Flip Charts, die analog aufgebaut sind, um mehr als vier Massnahmen durch die Teilnehmer definieren zu lassen.

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